Die Geschichte des Lima MK3-Evolution

begann mit dem Fehlkauf eines Lima MK1,

der sich bei der späteren genauen Betrachtung als Schrotthaufen herausstellte.
Nun galt es zu entscheiden, ob der Panther als Ersatzteilträger ausgeschlachtet wird, oder ob ein Wiederaufbau sinnvoll wäre.

Beim weiteren Zerlegen des Fahrzeuges zeigte sich dann auch, dass das Fahrgestell zum einen dilettantisch geflickt wurde und zum anderen an tragenden Teilen komplett rott war.


Der Wiederaufbau unter solchen Voraussetzungen wäre als schwachsinnig zu bezeichnen gewesen.
Somit wurde das ursprüngliche Vorhaben erst mal unterbrochen und der gesamte Schrotthaufen in eine Ecke verfrachtet.

Nach einigen Monaten der Depression, hier zuviel Geld in den Wind geschossen zu haben, siegte dann schließlich der Ehrgeiz und der Schrotthaufen wurde wieder hervorgeholt.
Das Fahrgestell wurde dann kurzerhand auf eine Hilfskonstruktion gesetzt,


und alles was unbrauchbar war herausgeschnitten. Zum Schluss stand hier ein Fragment, welches es galt, wieder in Funktion zu bringen. Die Gelegenheit bot sich jetzt an doch über eine andere modernere Technik nachzudenken.

Die Reihe der Möglichkeiten ein Triebwerk mit Hinterachsantrieb zu finden, war nicht groß. Die räumlichen Verhältnisse im Panther Lima waren ein weiteres Problem. Das Glück spielte hier eine große Rolle; bei der Durchforstung der BMW-Technik wurden viele Komponenten gefunden welche geeignet waren, sodass die klare Entscheidung fiel, diese in dem MK3 zum Einsatz zu bringen.
Nachdem diese Konfiguration nun feststand, begann die Homologation mit den zur Verfügung stehenden Komponenten.
Dank des Hilfsgestells konnten die Aggregate provisorisch in Position gebracht werden und anschließend das Chassis mit den Halte- und Befestigungspunkten ausgestattet werden.

 

Nachdem die komplette Technik untergebracht war, wurde das Chassis wieder leer geräumt und fertig geschweißt.
Das Chassis war nun festigkeitstechnisch voll ausgereift.

Um es im Gebrauch gegen Verrottung zu schützen, wurde es komplett mit Zinkstaubfarbe überzogen.

 


Die Hohlräume wurden versiegelt, alle Blechüberlappungen und kritische Ecken wurden abgeschmotzt.
Alle kritischen Flächen wurden anschließend mit Steinschlag- und Antidröhnschutz überzogen.

Januar 2009
Bald geht’s weiter.......

 

Mitte Januar 2009

Der Aufbau hat begonnen. Motor, Getriebe, Servo-Lenkung und 2-Kreis-X-Bremssystem sind installiert.


Hinterachse und Alu-Tank sind fertig eingebaut. JETZT macht die Arbeit richtig Spass!!!

Der Batteriekasten fand im Motorraum Platz und mein heißgeliebtes rotes Kuh-Horn auch.

Die ersten Neugierigen sind auch schon da!

VA-Auspuffanlage mit KAT (Einzel-Anfertigung). Super Sound! Formel 1-ähnlich!

Aluminiumgrundplatte für Armaturenaufnahme ist jetzt an die Karrosserie angepasst.

Neu angefertigte Stoßstange mit Träger aus VA vormontiert und Spoiler angepasst.

Nun ist der LIMA fertig zur Lackierung. Es bleibt ja auch nicht mehr viel Zeit. Es  ist  schon

Mai 2009. Die erste Ausfahrt ist für Anfang August geplant. 

Was für ein Traum! Unser Schätzchen ist zurück ! Und-- die Farbauswahl war genau richtig!

Nun, wie sehe ich aus? JETZT bin ich endlich wieder komplett! Ich fühle mich wie

neugeboren. Und mein Erbauer hat die Nase voll, ist aber doch ein bißchen stolz.

Er hat ja schließlich 800 Stunden an mir herumgebaut.

Die 1.Ausfahrt! Wohin? Zur technischen Abnahme!